Gruppendynamik

Gruppen haben ganz eigene Bewegungsformen, bezeichnet als Gruppendynamik. Ob sich die Gruppendynamik gegen oder für den pädagogischen Prozess auswirkt, hängt von vielen Faktoren ab, besonders aber von den Interventionen des pädagogischen Personals.

  • Arbeit mit Gruppen erfordert gänzlich andere Interventionen und Konzepte als die Arbeit mit Einzelnen.
  • Gruppen sind etwas anderes als viele Einzelne.

Ziel:

Im Seminar werden an realen Situationen Interventionen und Konzeptionen erarbeitet, welche die Arbeit mit Gruppen beherrschbarer gestalten.

Inhalte:

  • Das fünfstufige Verhaltensstrukturmodell von Gruppenprozessen, basierend auf der Themenzentrierten Interaktion (TZI) von Rubner/Rubner 1
  • Strategische Gruppendynamik, vorausschauendes Handeln, Vertrauen und Angst, Politikmodelle
  • „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Das rechte Wort zur rechten Zeit: Die Beobachtung des Gruppenprozesses und das Wesen von Interaktionen
  • ZEN und die Kunst eine Gruppe zu führen und mit ihr Eins zu sein, Vertrauen und Liebe
  • TAO – Die Kunst, durch Nichteingreifen zu herrschen, Gelassenheit und Psychohygiene
  • „Wer Wind sät wird Sturm ernten“ Die dunkle Seite der Macht: Mobbing, Intrigen, Verrat
  • Spiele der Erwachsenen, Psychospiele und helfende Spiele (Transaktionsanalse) nach Berne 2
  • Die Ernte einbringen, Erfolge feiern, personalisieren und auswerten.

Methoden:

Vortrag, Gruppenspiele, Kleingruppenarbeit zur Konzeptentwicklung, Psychodrama

Literatur:

1. Angelika Rubner, Eike Rubner: Die Entwicklungsphasen einer Gruppe – Grundkonflikte, Einstellungen dem Leiter gegen- über und Leiterinterventionen. In: TZI. (Themenzentrierte Interaktion). Pädagogisch-therapeutische Gruppenarbeit nach Ruth C. Cohn. 2. A. Aufl. 1995.

2. Eric Berne: Spiele der Erwachsenen: Psychologie der menschlichen Beziehungen

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